Irgendwie vergeht die Zeit in den letzten Monatenso schnell, dass mir richtig schwindelig und Angst dabei wird. Warum epfinde ich die Zeit als so schnell. Und am schnellstenist immer die Nacht vorbei. Ihr werdert es kaum glauben, aber mein Kopf liegt kaum auf dem Kopfkissen, da klingelt schon wieder der Wecker. *gäähn*
Apropos Kopfkissen. Mein Mann, der ja schlank ist, liegt auf einen relativ flachen Kissen. Ich brauch immer ein dicken und bauschiges und dazu noch ein Nackenhörnchen. Mein Oberkörper ist also immer erhöht beim schlafen. Wenn ich flach liege habe ich immer das Gefühl, mein ernorm großer Busen drückt mit die Luft ab. Und mein Bauch schiebt den Busen immer weiter nach oben. Wenn ich auch der Seite liege, weiß ich immer net so recht mit meinen Armen wohin.
Gesternabend war ich wieder bei der SHG Adipositas im Klinikum Großhadern. Mein Mann war auch dabei um sich das mal anzuhören, was Leute sagenm die eine entsprechende Op schon hinter sich haben. Ich glaube es ist ihm gestern erst klar geworden, dass das alles kein leichter beschwingter Spaziergang wird und dann alles nicht in einem Jahr hinter uns gebracht ist. Wenn ich in einem Jahr die Genehmigung von der Krankenkasse habe, dann bin ich wahrscheinlich schon richtig gut in der Zeit.
Die Krankenkasse ist meine größe Angst. Es gibt keine Richtlinien, woran man sich bei der Antragsstellung haltenkönnte. Die eine KK ist mit einem kurzen persönlichen Anschreiben und Formulierung des Antrags zufrieden. Und die andere KK will nen Roman haben. Und dann unterscheidet es sich noch von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter. Es ist mir durchaus bewusst, dass die KK und ganz speziell die Sachbearbeiter ihre Vorgaben haben, in dessen Rahmen sie entscheiden dürfen, aber ich denke es jeden Menschen klar der ein wenig rechnen kann, das eine Adipositas OP zwar ein recht happiger Kostenfaktor ist, aber die wahrscheinlichen Kosten bei Folgeerkrankung der Adipositas ein vielfaches höher sind.
Noch habe ich keine größeren chronische Folgeerkrankungen. Ich habe keine Hypertonie, Hypercholesterinämie (meine Werte sind bisher immer an der oberen Grenze gewesen), ich habe keine Arthrose und keinen Diabetes. Hoffen wir mal das es auch dabei bleibt.
Ich habe vor ziemlich genau 10 Jahren eine Bandscheiben-OP hinter mich gebracht, die mir damals sehr geholfen hat, aber totzdem habe ich heute immer noch mit entsprechenden Schmerzen zu kämpfen. Die Bandscheibenvorfälle damals habe ich bekommen nach ich ich ziemlich schnell 30kg abgenommen hatte. Mein Arzt sagte damals, das ich für meine brufliche Belastung und für meine Rückenmuskulatur zu schnell war. Denn ich habe nicht nur Fett sonder auch Muskulatur abgenommen und das hat sich bitter gerächt.
Das schlimmste an meinem Gewicht zu jetzigen Zeitpunkt ist, dass mir bei jeglicher körperliche Bewegung die Puste ausgeht. Ich wohne im 5. Stock (ohne Aufzug). Es gibt Tage da komme ich mit einer Verschnaufpause hoch, und dann gibt es wieder Tage, dann brauch ich auf jeden Treppenabsatz eine Verschnaufpause.
Fahrradfahren war ich dieses Jahr noch gar nicht. Die Angst mich zu blamieren ist einfach viel zu groß. Walken war ich auch schon 2 jahre nicht mehr. Die Motivation als dampfendes Walross durch die gegend zu stampfen ist gleich NULL. Was bleibt dann noch? Spazierengehen? Ist alleine doof. Mit meinem Mann kann ich nicht mithalten. Nicht dass er übermäßig schnell läuft, aber für mich einfach zu schnell.